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Energy Unit im Kühltransport

Unterbrechungsfreie Stromversorgung für temperaturgeführte Transporte

Frischelogistiker, Medikamententransporteure und Tiefkühllieferanten kennen das Problem: Jeder Motorstopp bringt die aktive Kühlung teilweise oder in Gänze zum Erliegen, häufiges Öffnen der Laderaumtüren wirkt sich sichtbar auf den Temperaturschreiber aus. Die Anforderungen und Erwartungen an die Supply Chain temperaturgeführter Transporte verändern sich seit Jahren kontinuierlich. Dies betrifft nicht nur die Waren selbst, sondern auch die jeweiligen gesetzlichen Auflagen. Worum es sich dabei im Detail handelt und wie mithilfe unserer neuesten Produktentwicklung – der Energy Unit – Temperaturschwankungen vermieden und Auflagen konsequent eingehalten werden können, beleuchten wir in diesem Blogbeitrag.

Temperaturgeführte Transporte – eine Definition

In Sachen temperaturgeführter Transport ist die Temperaturspanne recht groß: Sie reicht von zweistelligen Minusgraden bis hin zu 25 °C.

  • Tiefkühlung: -18 °C bis - 20 °C
  • Frischedienst: 0 °C bis 8 °C
  • Blumen und Pflanzen: 5 °C bis 20 °C
  • Medikamententransport: 15 °C bis 25 °C

Eine wichtige Rolle spielt vor allem die einzuhaltende Konstanz des jeweils gewünschten Temperaturbereichs. So kann es beispielsweise für Farben oder Lacke extrem wichtig sein, auf keinen Fall zu gefrieren – temperaturgeführt heißt also nicht per se eisgekühlt.

Anforderungen an temperaturgeführte Transporte steigen

Ob beim Transport von Frischdienst- und Kühlwaren, Farben, Lacken, Pflanzen oder beim Medikamententransport:

Durch die ständige Zunahme technischer sowie gesetzlicher Anforderungen in Bereichen wie ATP, GDP oder HACCP wird es immer wichtiger, eine unterbrechungsfreie Kühlleistung im temperaturgeführten Transport zu gewährleisten.

Auch innerstädtische Fahrverbote, geringe Zuladungsgewichte, Start-Stop-Automatiken oder die Temperaturerfassung tun ihr Übriges dazu.

Letzte Meile als Transportabschnitt immer bedeutender

Zusammen mit dem World Economic Forum hat das renommierte Beratungsunternehmen McKinsey im vergangenen Jahr eine gemeinsame Studie veröffentlicht. In dieser wurde explizit die zu erwartenden Nachfrage für Letzte-Meile-Lieferungen untersucht.

Ein Ergebnis ist, dass die Nachfrage nach Lieferungen auf diesem letzten Transportabschnitt vom finalen Logistikzentrum bis zum Endkunden weltweit um 78 Prozent steigen wird.

In Verbindung mit den bereits angesprochenen kontinuierlich steigenden gesetzlichen Anforderungen an Emissionen und Lärmbelästigungen wird schnell klar, warum Verbrennungsmotoren und Last Mile Delivery keine sinnvolle gemeinsame Zukunft mehr haben können.

Die Herausforderungen einer Kühlkette

Neben geöffneten Türen sind Leerlauf- und Standzeiten ein Problem. Steht der Motor still, läuft auch das Kühlaggregat nicht. Selbst im Leerlauf sinkt die die Kühlleistung um bis zu 40 Prozent.

Technische Lösungen, um eine konstant hohe Kühlleistung zu garantieren, sind elektrische Anlagen, die durch Lithium-Batterien versorgt werden. Mit einem solchen Aufbaubatteriesystem an Bord gehören kritische Temperaturschwankungen im Kühlraum der Vergangenheit an. Eine Batterie stellt, im Gegensatz zum Verbrennungsmotor, auch im Stand genügend Energie zur Verfügung, um die Kühlung weiter betreiben zu können.

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Im Vergleich zur konventionellen Laderaumkühlung entstehen dank der Energy Unit viel geringere Temperaturschwankungen.

Kühlkette einhalten mit der Energy Unit

Dank der Energy Unit können Temperaturschwankungen vermieden und Auflagen konsequent eingehalten werden – auf der letzten Meile und im Überlandverkehr.

Sehr vereinfacht gesagt ist die Energy Unit ein Stromversorgungssystem, dessen Herzstück eine litihumbasierte, extrem kompakte und leistungsstarke Powerbank ist. Dieses Batteriepack ist in drei unterschiedlichen Kapazitäten und Energiemengen erhältlich:

  • Small: 105 Ah und 2.720 Wh
  • Medium: 150 Ah und 3.885 Wh
  • Large: 210 Ah und 5.439 Wh

Moderne Lithium-Technologie macht es heute möglich, derart hohe Energiemengen schnell, effektiv und dauerhaft zur Verfügung zu stellen.

Das System kann unter anderem in Kühlfahrzeugen genutzt werden, um ausreichend Energie für einen ganzen Arbeitstag bereitzustellen – ohne nachladen zu müssen.

Nachts sorgt das integrierte Ladegerät für ausreichend Nachschub, gleichzeitig kann der Laderaum vorkonfektioniert werden – alles über einen Anschluss. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor erfolgt die zusätzliche Nachladung während der Fahrt durch den optionalen Ladebooster. Ein schnelles Zwischenladen über eine Steckdose ist ebenfalls möglich.

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Die Abmessungen des Batteriepacks der Energy Unit Split.

Natürlich kann auch weiterhin der Generatorbetrieb für die Kühlanlage genutzt werden. Sobald sich der Fahrzeugmotor nicht mehr dreht, kann, abhängig von der eingesetzten Kühlanlage, eine automatische Umschaltung in den Netzbetrieb erfolgen.

Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile für temperaturgeführte Transporte:

  • Puffern von Stillstandszeiten
  • Keine Unterbrechung der Kühlkette
  • Geräuschloser Betrieb
  • Einsparung von Kraftstoff
  • Keine Emissionen vor Ort

Detaillierte Infos zur Energy Unit

Das Stromversorgungssystem ist nicht nur für den temperaturgeführten Transport prädestiniert – auch in Inspektions- oder Servicefahrzeugen sowie in Erprogunsfahrzeugen kann es hervorragend eingesetzt werden.

> Hier klicken, alles über das System erfahren und ein umfangreiches PDF herunterladen