Die MelfBox für Rettungsdienst und Feuerwehr

Neu in 2018: die MelfBox

Die Versorgung von Batterien in Einsatzfahrzeugen ist bisher bei vielen Feuerwehren und Rettungswachen vollkommen unzureichend gelöst. Der Aufbau mit einem Deckenladegerät, einem langen Spiralkabel, welches in einem DIN 14690-Stecker und in der Fahrzeugkarosserie mündet, wird den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ladezyklen ziehen sich ewig hin – wenn denn die Batterie überhaupt ausreichend geladen wird.

Alle anderen Einspeisesysteme arbeiten inzwischen mit einem im Fahrzeug verbautem Ladegerät. Der Vorteil ist klar: Das Fahrzeug kann überall geladen werden, wo 230-Volt-Steckdosen vorhanden sind. Zweitens wird der hohe Spannungsverlust, der unweigerlich auftritt, wenn 12 Volt durch ein langes Kabel geschickt werden, deutlich minimiert.

CEE

Jeder, der schon einmal auf einem Campingplatz übernachtet hat, kennt sie: Stromleitungen, die mehr oder weniger wild von Verteilerkästen zu den einzelnen Fahrzeugen gelegt werden und meistens auf einer Fahrzeugseite mittels eines so genannten CEE-Steckers in die passende Dose am Auto gesteckt werden.

Der CEE-Stecker ist deswegen auch die bekannteste Variante einer Einspeisung von Wechselstrom in ein Fahrzeug.

Die CEE-Dosen gibt es zusätzlich mit einem kleinen Tastschalter, der einen Motorstart verhindert, sollte in der Dose noch ein Stecker stecken. So wird verhindert, dass beim unbedachten Losfahren Dose oder Stecker beschädigt werden.

DEFA und Calix

Eine andere Möglichkeit, ein Fahrzeug im Stand mit externem Strom zu versorgen, ist das DEFA-System aus Norwegen. Ursprünglich zur Versorgung von Motor-Vorheizern oder Standheizungen konzipiert, findet es mittlerweile auch im Blaulicht-Bereich eine große Verbreitung – obwohl die gesamte Konstruktion, zum Beispiel die Leitungsquerschnitte, nicht deutschen Normen entspricht.

In Aufbau und Größe ist die Einspeisung der Firma Calix dem DEFA-System sehr nah, hat aber in Deutschland kaum eine Bedeutung, während gerade Feuerwehren häufig auf einen DEFA-Stecker zurückgreifen.

PowAirBox und Rettbox

Professionellen Anwendern stehen heutzutage allerdings weitere Optionen zur Verfügung. Lange Zeit war die Rettbox der Standard für große Fahrzeuge im Feuerwehr- und Rettungsbereich. Neben einem robusten Gehäuse aus Metall war der automatische Auswurf des Steckers ein entscheidendes Argument für alle, die ihre Fahrzeuge und Aufbaubatterien häufig und zuverlässig laden wollten und dabei beim Fahrzeugstart keine kostbaren Sekunden verlieren durften.

Neben der Rettbox hat sich die PowAirBox im Rettungsfahrzeugmarkt zu einer echten Alternative entwickelt. Zu den Vorzügen der Rettbox kommt bei der PowAirBox noch ein entscheidender hinzu: Der Verschleiß durch Kontaktabbrände konnte deutlich gesenkt werden. Kontaktabbrand entsteht überall dort, wo ein Stecker häufig aus- und eingesteckt wird. Die PowAirBox schaltet den Strom verzögert. In der Folge werden die Kontakte geschont, der Verschleiß deutlich reduziert.

MelfBox

Wer auf Drucklufteinspeisung und automatischen Auswurf verzichten kann, dem steht mit der neuen MelfBox ein System zur Verfügung, das die Nachteile der CEE- und DEFA-Einspeisungen überwunden hat und die Vorteile der PowAirBox übernimmt. Sie ist zum Einen deutlich kleiner als die massiven Rett- und PowAirBoxen, auf der anderen Seite robuster als DEFA und Calix. Das Gehäuse mit der Schutzart IP 55 lässt sich mit handelsüblichen Bohrkronen einbauen und eine LED zeigt dem Benutzer an, ob gerade 230 Volt am Fahrzeug anliegen oder nicht.

So erhöht sich neben dem Komfort auch die Sicherheit.

Die Einspeisung lässt sich mit einer handelsüblichen Bohrkrone einbauen. Die Montage erfolgt schraubenlos.
Dose MelfBox
Die LED zeigt dem Benutzer an, ob Strom anliegt und ob die Batterie voll geladen ist.

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