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Lithium-Akkus - alte Technik modern eingesetzt

Lithium-Batterien wurden zwar schon vor über 40 Jahren erfunden, ihr Siegeszug begann allerdings erst vor wenigen Jahren. Die Erfindung des Smartphones verhalf dieser Technologie endgültig zum Durchbruch. Die Verbreitung der Notebooks und Laptops tat ihr übriges, keines dieser Geräte kommt ohne einen Lithium-Akku aus. Die Welt wird mobiler, der Strom muss es auch. Heutzutage gibt es fast keine mobilen Verbraucher, die ohne Lithium-Technologie auskommen.

Da bieten sich Lithium-Akkus an: Sie brauchen nur wenig Raum, um viel Energie zu speichern, man spricht von einer hohen Energiedichte. Zum Vergleich: ein Bleiakku, wie er beispielsweise als Starterbatterie in Autos verbaut ist, speichert etwa 30 bis 40 Wattstunden pro Kilogramm Gewicht.
Ein Lithium Akku bringt es hingegen auf 160 Watt pro Kilo und mehr.

Die Bauweise eines Lithium-Akku kann sehr unterschiedlich gestaltet werden. So gibt es Lithium-Cobalt-Akkumulatoren, Lithium-Polymer-Akkus oder, das sind die Akkus, die durch uns verkauft werden, Lithium-Eisenphosphat-Akkus.

Letztere haben sich in der Fahrzeugtechnik durchgesetzt, weil sie weniger anfällig für so genanntes thermisches Durchgehen, also Selbstentzündung, sind als Lithium-Akkus mit einer höheren Energiedichte. Dennoch benötigen auch LiFePo4-Batterien besondere Aufmerksamkeit bei Be- und Entladung, um die Lebensdauer möglichst lang zu halten.

Die richtige Pflege eines Lithium-Eisenphosphat-Akkus
 
Die Lebensdauer eines Akkus kann auf zwei unterschiedliche Arten betrachtet werden: Erstens ist da die Verringerung der Leistung des Akkus durch mehr oder weniger natürliche Oxidationsprozesse zum Beispiel auf den Elektroden. Die Batterie altert. Diesem Prozess kann man bei Bleibatterien mit der Verwendung qualitativ hochwertiger Ladegeräte entgegengewirkt werden, die eine passende Ladekennlinie verwenden müssen. Ganz aufhalten lässt sich der Prozess nicht.

Die andere Betrachtungsweise ist der maximal möglichen Ladezyklen. Hier gilt die Faustregel, dass eine regelmäßige Tiefenentladung die Zahl der Ladezyklen negativ beeinflusst.
Ein Zyklus ist die Entladung der Batterie mit ihren nutzbaren Watt. Eine 100-Amperestunden-Lithium-Batterie hat beispielsweise etwa 800 nutzbare Watt, bevor sie in den Tiefenladungsbereich kommt. Entnehme ich 400 Watt, beispielsweise durch eine Säge, die 800 Watt stark und eine halbe Stunde läuft, wird ein halber Zyklus in Anspruch genommen. Unsere LPS schafft 3000 Zyklen, bevor die Batterie an ihre Altersgrenze gelangt.

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